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6. AKTIONSTAG GESUNDHEIT OÖ: TEAMWORK BEI FRÜHERKENNUNG UND BETREUUNG CHRONISCH KRANKER

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v. l. n. r. Erwin Rebhandl, Ulrike Mursch-Edelmayr, Monika Aichberger, Josef Phüringer
Fotocredit: © Jürgen Grünwald / Apothekerkammer Oberösterreich
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Alleine in Österreich leiden mehr als 600.000 Menschen an chronischen Erkrankungen. Entsprechend groß ist die Bedeutung von Früherkennung und Prävention. Bereits zum 6. Mal fand am gestrigen Mittwoch daher der Aktionstag Gesundheit OÖ statt.

Alleine in Österreich leiden mehr als 600.000 Menschen an chronischen Erkrankungen. Entsprechend groß ist die Bedeutung von Früherkennung und Prävention. Bereits zum 6. Mal fand am gestrigen Mittwoch daher der Aktionstag Gesundheit OÖ statt. Diese Initiative der Apothekerkammer Oberösterreich, gemeinsam mit AM Plus, dem Land OÖ und dem ORF OÖ, hat auch in diesem Jahr wieder mehr als 1.000 Besuchern die Möglichkeit geboten, sich bei freiem Eintritt umfassend über ihre Gesundheit zu informieren.

Rheuma, Diabetes, Herz-Kreislauf & Co. waren die thematischen Schwerpunkte beim Aktionstag Gesundheit Oberösterreich 2016. Dabei informierten insgesamt mehr als 35 Aussteller zu Diagnostik und neuen Therapieformen rund um ein Leben in Selbstbestimmung. Auch der Expertentalk, bei dem zahlreiche Fachärzte und Spezialisten unter der Moderation von Gernot Hörmann, ORF Oberösterreich, alle Fragestellungen aus dem Publikum beantwortet wurden, durfte nicht fehlen. „Dank moderner Techniken und Therapien können immer mehr Krankheiten, die früher schwere gesundheitliche Folgen für die Betroffenen hatten, frühzeitig erkannt und behandelt werden. Eine der wichtigsten Aufgaben unseres Gesundheitssystems besteht in der interdisziplinären Zusammenarbeit der Versorgungsstrukturen. Dadurch werden Patienten und deren Angehörige eine Auswahl an professionellen Hilfestellungen angeboten und ermöglichen diesen ein Leben mit bestmöglicher Gesundheitsversorgung“, so die Präsidentin der Oberösterreichischen Apothekerkammer und Organisatorin des Aktionstags Gesundheit OÖ, Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr. Die Bedeutung des weitreichenden Informationsangebots betonte anschließend Dr. Erwin Rebhandl, Präsident von AM Plus und Mitorganisator: „Durch die Forcierung entsprechender Information für Betroffene und Zugehörige zahlreicher Risikogruppen können wir Neuerkrankungen reduzieren, Folgeschäden vermeiden und Betroffene wie deren Angehörige bei der Bewältigung diverser Erkrankungen unterstützen. Die Kooperation zwischen Apothekern und Ärzten hilft dabei sehr, Patienten bestmöglich zu versorgen."

Kraftvolle Unterstützung erhält der Aktionstag Gesundheit auch von Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der sich einmal mehr selbst von der großen Nachfrage der Bevölkerung zu Fragen der Gesundheit überzeugte: „Dieser besondere Tag bietet allen Interessierten die Möglichkeit, kostenlos und unbürokratisch Antworten auf ihre individuellen Gesundheitsfragen zu erhalten. Um Betroffene ehestmöglich entsprechenden Therapien zuzuführen und dadurch Folgeerkrankungen vorbeugen zu können, ist umfassende Aufklärung gefragt. Hier leistet dieser ganz besondere Tag einen entscheidenden Beitrag zu einer gesünderen Gesellschaft. Mein Dank gilt daher allen an dieser äußerst sinnvollen Initiative beteiligten Personen und Institutionen“, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Aktionstag Gesundheit 2016. Auch Mag. Kurt Rammerstorfer, Landesdirektor des ORF OÖ, betont in seiner Begrüßung die dringende Notwendigkeit von Maßnahmen wie dem Aktionstag Oberösterreich: „Mit Initiativen wie dem Aktionstag Gesundheit können wir aktiv zu einer gesünderen Bevölkerung beitragen. Er stellt die Gesundheit jedes Einzelnen in den Mittelpunkt und hat daher für uns beim ORF besondere Bedeutung“, so Rammerstorfer. „Oft höre ich den Satz: Hauptsache g’sund bin ich. Selbstständige und Unternehmer tragen Verantwortung – für ihre Mitarbeiter, ihr Geschäft aber auch für die eigene Gesundheit. Die Eigenverantwortung oder auch die Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen ist dabei ein wichtiger Schlüssel zu einem gesünderen Leben“, so Alexander Herzog, Obmann-Stellvertreter der SVA. Die SVA hat daher vor einigen Jahren bereits den Kurswechsel von der Krankenkasse zur Gesundheitsversicherung eingeschlagen und setzt seitdem allgemein verstärkt auf zielgruppenspezifische Prävention. Eine Win-Win-Situation sowohl für jeden Einzelnen, als auch für das Gesundheitssystem als Ganzes. „Wir als SVA sind davon überzeugt, dass sich langfristig jeder in die Prävention investierte Euro für unsere Versicherten – aber auch für das Gesundheitssystem – lohnt. Daher begleiten wir unsere Versicherten beim Gesundbleiben“, so Herzog.

Publikumsmagnet: interaktive Mess-Straße
Größter Anziehungspunkt für die Besucher des Aktionstages war, wie in den vergangenen Jahren, die interaktive Mess-Straße. Sie bot allen Interessierten die Möglichkeit, ihren individuellen Gesundheits-Check zu machen und sich umfassend und individuell zu ihren Fragen beraten zu lassen.

Die wichtigsten Stationen dabei waren:
ABI-(Knöchel-Arm-Index-)Messung, Blutdruck-Messung, Blutzucker und HbA1c, Gefäßaltermessung, Hämoglobin-Messung, Herz-Kreislauf Aktivierung, Herzrhythmus-Messung, Hörtest, KHK-Risikoberechnung, Muskeltest, Spirometrie, Stresstest, uvm.

Volkskrankheit Rheuma: Abwarten ist keine Lösung
In Oberösterreich leiden ca. 200.000 Menschen an Rheuma – auch die Dunkelziffer ist hoch. Aus diesem Grund ist eine möglichst frühe Diagnosestellung sehr wichtig. Nur wenn medikamentöse Behandlung und nötige Lebensstiländerungen frühzeitig beginnen, können die zerstörerischen Langzeitfolgen rheumatischer Erkrankungen verhindert bzw. verzögert werden. „Menschen die von ihrer Krankheit noch nichts wissen kommen oft in die Apotheke mit ihren Beschwerden. Hier versuchen Apotheker, welche die Menschen meist jahrelang begleiten, typische Beschwerdebilder zu erkennen und die Patienten schnellstmöglich zur ärztlichen Abklärung weiter zu verweisen. Rheumapatienten leiden an einer chronischen Erkrankung und brauchen besondere Aufmerksamkeit wenn es um die Medikation geht. Unerwünschte Wechselwirkungen der Dauermedikamente mit Akutarzneimitteln für die Selbstbehandlung können in den Apotheken erkannt und auch verhindert werden. Warten ist immer der falsche Weg, wenn es um Rheuma geht“, so Mag. pharm. Monika Aichberger, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich über die Volkskrankheit Rheuma und die Rolle der Apotheke in den Bereichen Prävention und Therapie.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit bei chronischen Erkrankungen ist, veranschaulichte Prim. Univ.-Prof. Dr. Erich Pohanka, Vorstand der II. Medizinischen Abteilung am AKH Linz, zu Beginn der Talkshow: „In Österreich sterben viele Menschen an den Folgen von Diabetes – meist in Form eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls. Die wenigsten wissen, dass die Niere durch Diabetes stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine Vielzahl von Diabetikern begegnen im Verlauf ihrer Krankheit einer Niereninsuffizienz, wodurch das Risiko eines kardiovaskulären Events um ein Vielfaches ansteigen kann. Für die Gesundheit der Niere ist die körperliche Fitness, die regelmäßige Messung des Blutdrucks und des Blutzuckers, sowie gesunde Ernährung und der Verzicht auf das Rauchen von großer Wichtigkeit. Wenn eine Nierenerkrankung in der Familie vorliegt, ist eine präventive Vorsorgeuntersuchung zu empfehlen.“ Volkskrankheiten wie Diabetes wirkt man mit sogenannten Disease Management Programmen (DMP´s) entgegen. „Therapie Aktiv“ ist eines davon. „Schwerpunkt ist eine strukturierte koordinierte Langzeitbetreuung. In regelmäßigen, festgelegten Abständen werden dabei bestimmte Untersuchungen wiederholt, um den Krankheitsverlauf beobachten und auch evaluieren zu können. Dadurch können wir zusätzlich sicherstellen, dass Betroffene regelmäßig betreut werden. In den letzten zwei Jahrzehnten konnten, mit Hilfe der bereits genannten Maßnahmen, große Erfolge erzielt werden. Eine starke reduktion der Mortalität ist ein erfreulicher Outcome der Therapien der letzten Jahre“, knüpfte Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi, Vorstandsmitglied der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG), an. Den Bogen von Diabetes zur Augenheilkunde spannte anschließend Priv.-Doz. OA Dr. Matthias Bolz, Leitender Oberarzt und Abteilungsvorstand der Augenabteilung am Kepler Universitätsklinikum: „Auch und besonders in der Netzhaut sind Gefäße, die durch Diabetes langfristig in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei regelmäßigen Untersuchungen kann der Augenarzt weit mehr aufdecken als viele glauben. Inzwischen werden bei einer Sehverschlechterung eine Vielzahl von chiurgischen Möglichkeiten angeboten.“

Gefäßaltermessung: Bald auch in OÖ Apotheken
Bluthochdruck ist bis heute einer der gewichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- und Nierenschwäche sowie anderen Erkrankungen. Leider, so erklärte OA Doz. Dr. Thomas Weber vom Klinikum Wels-Grieskirchen, spürt man selbst nicht, ob bzw. wie sehr der eigene Blutdruck erhöht ist: „Etwa 30 Prozent der Österreicher haben einen zu hohen Blutdruck. Der Blutdruck ist ein stark schwankender Wert – besonders bei Hochdruckpatienten. Daher ist eine einzelne Blutdruck-Messung für die Diagnose nicht aussagekräftig. Mit dem Gefäßalter messen wir einen aussagekräftigeren Wert. Der Alterungsvorgang bei den Gefäßen bezieht sich auf das Elastin in den großen und elastischen Arterien. Je steifer diese werden, desto höher das Gefäßalter.“ Das wird übrigens ganz einfach mit einer Blutdruckmanschette gemessen. Möglich macht dieses Prozedere eine Erfindung aus Österreich, die aus der Zusammenarbeit zwischen der kardiologischen Abteilung am Klinikum Wels-Grieskirchen und dem Austrian Institute of Technology (AIT) entstanden ist. Bedenklich kann es werden, wenn das gemessene Alter der Gefäße jenes des kalendarischen Alters einer Person übersteigt. „In diesem Fall sprechen wir von verfrühter Gefäßalterung. Begünstigt wird diese vor allem durch langjährig erhöhten Blutdruck, aber auch Zuckerkrankheit, Rauchen, Bewegungsmangel, u.v.m.“, führte Weber weiter aus.

Die Apothekerkammer Oberösterreich betreibt derzeit eine Initiative, diese Gefäßaltermessung ab Herbst in ausgewählten Apotheken durchzuführen. „Nach einem sehr erfolgreichen Pilotprojekt in Wels besteht nun die Möglichkeit für speziell geschulte Apotheken, diese Messung in Zukunft für ihre Kunden anzubieten. Ab November wird es dazu eine Projektgruppe in einer Region mit besonders großer Dichte an teilnehmenden Ärzten und Apotheken geben. Ein größerer Roll-Out ist dann für das Jahr 2017 vorgesehen“, bestätigt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich.

Primärversorgung als neuer Standard
Auch die Verbesserung der Gesundheitsversorgung per se war Thema beim diesjährigen Aktionstag Gesundheit. So griff Dr. Wolfgang Hockl, Präsident der Oberösterreichischen Gesellschaft für Allgemein und Familienmedizin (OBGAM), das Thema der Primärversorgung auf und betonte dabei die Wichtigkeit, die Primärversorgung nach internationalen Vorbildern zu stärken: „Künftig wird mit den Primärversorgungszentren eine neue Qualität der Betreuung im niedergelassenen Bereich ermöglicht. Gerade an Tagesrandzeiten und darüber hinaus stehen interdisziplinäre Teams zur Verfügung und decken viele Leistungsbereiche ab. Mit diesem neuen Service bieten wir den Bürgern eine persönlichere, schnellere und wohnortnahe Begleitung sowie Betreuung“, fasste Hockl zusammen.

Bilder zur Veranstaltung unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8142

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